Rezept

500    g             Mehl/Weizen (W700)           

25      g               Hefe                                       

80      g               Zucker                                   

   7     g              Salz (Prise, ½ Teelöffel)

100    g             Butter 

 0,3     l              Milch (Zimmertemperatur)

    3                    Eigelb

    3     EL           Rum

    

Weitere Zutaten: 5 g Vanille und Zitronenschale (1/2 Zitrone)

Gesamtmenge: ca. 1 kg Teig (15 bis 20 Krapfen); Rezeptangaben können selbstverständlich auch halbiert bzw. reduziert werden!

Herstellungshinweise

Heute: Es werden aus Teiglingen (Teigstücke mit einem bestimmten Gewicht/ 50 bis 80g) kugelrunde Stücke geformt. Den geformten Teigstücken gibt man 20-30 Minuten Zeit, um sich wiederum zu entwickeln sprich zu vergrößern (Fachbegriff: garen). Nachher werden sie ein wenig (ganz vorsichtig, damit das Klebergerüst nicht zusammenbricht) flach gedrückt und anschließend frittiert. Nach einer kurzen Abkühlungsphase wird mit einem speziellen Spritzgerät die Marillenmarmelade in die Mitte befördert.

Früher:

Methode 1 – es wurden kleine Teigstücke (30 bis 40 g) kugelrund geformt. Den geformten Teigstücken gibt man 10 Minuten Zeit, um sich wiederum zu entwickeln sprich zu vergrößern (Fachbegriff: garen). Dann werden jeweils 2 Teigstücke mit einem Rollholz/Nudelholz dünn und rund gerollt. Auf die eine Hälfte wird in der Mitte die Marillenmarmelade gegeben. Dann wird das andere Teigstück darübergelegt und am Rand festgedrückt. Den geformten Teigstücken gibt man 20-30 Minuten Zeit, um sich wiederum zu entwickeln sprich zu vergrößern (Fachbegriff: garen). Nachher werden sie ein wenig (ganz vorsichtig, damit das Klebergerüst nicht zusammenbricht) flach gedrückt und anschließend frittiert.

Methode 2 – ein großes Teigstück wird mit einem Roll- bzw. Nudelholz flach (10 mm) ausgerollt. Dann werden mit einem Ausstecher (kann auch ein Glas sein) Teigstücke herausgestochen. Auf die eine Hälfte wird in der Mitte die Marillenmarmelade gegeben. Dann wird das andere Teigstück darübergelegt und am Rand festgedrückt. Den geformten Teigstücken gibt man 20-30 Minuten Zeit, um sich wiederum zu entwickeln sprich zu vergrößern (Fachbegriff: garen). Nachher werden sie ein wenig (ganz vorsichtig, damit das Klebergerüst nicht zusammenbricht) flach gedrückt und anschließend frittiert.

Arbeitsschritte

  1. Mehl und Zitronenschale in eine Schüssel geben und diese mit einem Kochlöffel gut vermischen
  2. Milch, Rum Salz, Zucker, Vanille und Eigelb schaumig rühren; nachher die Hefe dazugeben und in der Flüssigkeit auflösen und alles in die Schüssel zum Mehl geben.
  3. Weiche bis leicht flüssige Butter dazugeben.
  4. Alles mit einem Kochlöffel gut vermischen und dann mit dem Kochlöffel flaumig schlagen (siehe Arbeitshinweis oben!)
  5. 50 Minuten Teig abgedeckt stehen lassen.
  6. Teig nochmals ganz kurz durchschlagen (30 sec.)
  7. 30 bis 40 Minuten Teig abgedeckt stehen lassen.
  8. Teig aus der Schüssel nehmen und 15 bis 20 runde, glatte Stücke formen.
  9. Teigstücke auf der Arbeitsfläche (bemehlen) oder auf einem Nudelbrett (bemehlen) legen; wiederum ca. 25 Minuten abgedeckt stehen lassen.
  10. Frittiergerät oder Pfanne vorbereiten; Frittierfett hineingeben und auf 175 bis 180o C erhitzen (Fett sollte nicht spritzen!).
  11. Teigstücke vorsichtig hineingeben und auf der Unterseite goldbraun backen, dann mit zwei Gabeln vorsichtig umdrehen bis die zweite Hälfte goldbraun gebacken ist. ACHTUNG! Eine Hälfte benötigt ungefähr 4-5 Minuten damit sie auch gut durchgebacken ist. Sollten die Hälften zu schnell bräunen, unbedingt Temperatur leicht reduzieren.
  12. Fertig gebackene Krapfen auf einem Kuchengitter ablegen
  13. Marillenmarmelade (mit einem Schuss Rum glatt rühren) und Einspritzdüse vorbereiten.
  14. Abschließend die Marillenmarmelade in den nicht mehr heißen Krapfen einspritzen.
  15. Ausgekühlte Krapfen mit Staubzucker bestreuen.

EINFACH

  • nur ein Grundrezept für viele verschiedene Brot- und Gebäcks Sorten
  • Fachwissen in Form einer „KLEINEN ROHSTOFFKUNDE“ und den „5 GOLDENEN BACKREGELN“
  • alle Rezepte sind auf die häuslichen Möglichkeiten (Backrohr) abgestimmt

SICHER

  • mit nur 5 Regeln („DIE 5 GOLDENEN BACKREGELN“) zum sicheren Backerfolg
  • Grundrezept gilt für alle Brot-/Gebäcksorten, das schafft Routine und Sicherheit
  • Sie wissen was im Brot drin ist und welche Zutaten verwendet wurden.

GESUND

  • Sie bestimmen den ernährungsphysiologischen Wert der Zutaten
  • Sie bestimmen den Anteil von Vollkornmehlen und Bioprodukten
  • Keine Zusatz- und Konservierungsstoffe

PERSÖNLICH

  • Sie bestimmen über die Qualität (z.B. Biogetreide) der Zutaten;
  • Sie bestimmen die Geschmacksrichtung durch Zugabe von besonderen Zutaten (Gewürze, Samen, Saaten usw.)
  • Sie können, ausgehend vom Grundrezept, neue Brotrezepte kreieren

Meine Person

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Mag. Karl Eller vulgo Tiroler Eigenbrötler
Bäckerlehre, 3 Gesellenjahre, Abendschule, Matura,
Lehramtsprüfung, Studium der Geschichte und Volkskunde,
Referent und Kursleiter zu folgenden Themen:
Brotgeschichte allgemein, Brotgeschichte von Tirol, Brot und
religiöse Verehrungsrituale, Alte Tiroler Brotrezepte, Brot der
Tiroler Bergbauern, Brotbacken einfach gemacht usw.