Der Zelten und sein mystisches Gedankengut

ZBaBh11Der Zeitpunkt des Zeltenbackens und des ersten Anschnittes ist regional sehr unterschiedlich. In vielen Gegenden Tirols wurde am 21. Dezember (Hl. Thomas) der Zelten gebacken. An diesem Tag wurden auch vierspeichige Wirbelräder, Thomasradl oder Thomasringl genannt gebacken und an Kinder verschenkt. Die längste Nacht des Jahres war begleitet von allerlei abergläubischen Gedankengut.

Der Backofen und seine Stellung in der bäuerlichen Architektur in Tirol

Anfeuern mit Geraeten2 150x150Mit dem Beginn der Sesshaftwerdung während der Jungsteinzeit kam es innerhalb oder außerhalb der Wohngruben zur Ausmauerung von Feuerstellen. In dieser Entwicklungsphase dürfte eine Vorstufe des germanischen Backofens entstanden sein. Grundvoraussetzung für die Entwicklung eines geschlossenen Backraumes war allerdings die Kultivierung und der systematische Anbau von Ährengräsern (Getreide).


Brot zwischen göttlicher Verehrung und Aberglaube

demter 150x150Das Brot als besonders kraft- und lebensspendendes Nahrungsmittel war natürlich auch eingebunden in bestimmte Glaubensvorstellungen der Menschen. Die Vorstellung von übersinnlichen und übernatürlichen Kräften erfasste alle Lebensbereiche, natürlich auch den Ackerbau von der Aussaat zur Ernte, und letztendlich bis hin zur Brotherstellung.

 

Brot eine unendliche Erfolgsgeschichte

 

backstube aegypten 150x150
Am Anfang waren nur der Getreidebrei und die Kraft der Sonne. So muss alles einmal begonnen haben. Es ist dies eine Erfolgsgeschichte, die die Menschheit in einem besonderen Ausmaß geprägt und bestimmt hat. Brot und Getreide waren über viele Jahrtausende nicht nur die wichtigsten Nahrungsmittel für die Menschheit, sondern sie waren auch ein wichtiges Bestimmungsmerkmal für die jeweilige Zivilisationsstufe von verschiedenen Volksgruppen

 

Brot im Wandel der Zeiten

 Brot im Wandel der Zeit 150x150Das Brot spielt in der Gegenwart wieder eine bedeutendere Rolle, denn die moderne Ernährungswissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten viele Beweise dafür geliefert, dass der tägliche Genuss von Brot einen wirksamen Schutz gegen die stark im Zunehmen begriffenen Zivilisationskrankheiten darstellen kann. Im Brot befinden sich Nährstoffe, wie Stärke und Eiweiß in einer einmaligen Ausgewogenheit, verbunden mit einer großen Zahl von Wirkstoffen, die eine besonders günstige Verwertung der Hauptnährstoffe gewährleisten

 

EINFACH

  • nur ein Grundrezept für viele verschiedene Brot- und Gebäcks Sorten
  • Fachwissen in Form einer „KLEINEN ROHSTOFFKUNDE“ und den „5 GOLDENEN BACKREGELN“
  • alle Rezepte sind auf die häuslichen Möglichkeiten (Backrohr) abgestimmt

SICHER

  • mit nur 5 Regeln („DIE 5 GOLDENEN BACKREGELN“) zum sicheren Backerfolg
  • Grundrezept gilt für alle Brot-/Gebäcksorten, das schafft Routine und Sicherheit
  • Sie wissen was im Brot drin ist und welche Zutaten verwendet wurden.

GESUND

  • Sie bestimmen den ernährungsphysiologischen Wert der Zutaten
  • Sie bestimmen den Anteil von Vollkornmehlen und Bioprodukten
  • Keine Zusatz- und Konservierungsstoffe

PERSÖNLICH

  • Sie bestimmen über die Qualität (z.B. Biogetreide) der Zutaten;
  • Sie bestimmen die Geschmacksrichtung durch Zugabe von besonderen Zutaten (Gewürze, Samen, Saaten usw.)
  • Sie können, ausgehend vom Grundrezept, neue Brotrezepte kreieren

Meine Person

slider3 150x150

Mag. Karl Eller vulgo Tiroler Eigenbrötler
Bäckerlehre, 3 Gesellenjahre, Abendschule, Matura,
Lehramtsprüfung, Studium der Geschichte und Volkskunde,
Referent und Kursleiter zu folgenden Themen:
Brotgeschichte allgemein, Brotgeschichte von Tirol, Brot und
religiöse Verehrungsrituale, Alte Tiroler Brotrezepte, Brot der
Tiroler Bergbauern, Brotbacken einfach gemacht usw.